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Das Dilemma der sozialen Medien

Sind soziale Medien ein Fluch oder ein Segen? Social Media ist bereits ein fest verankerter Teil des Alltags. Braucht man allerdings wirklich die sozialen Medien, um beruflich weiterzukommen?

Sind Social Media wirklich nützlich?

Heutzutage wird es beinahe erwartet, dass jeder irgendwo in den sozialen Medien zu finden ist. Sei es Instagram, Facebook, Tiktok oder sonstwo. Social Media Plattformen sind eine gute Möglichkeit, um mit der Zielgruppe und Interessenten zu agieren. Die Pflege dieser Vertriebskanäle kostet nur Zeit, ansonsten kannst du relativ kostenlos Marketing für dich machen.

Ich sehe die Vorteile, warum soziale Medien heutzutage so beliebt sind. Aber ich sehe auch, dass der Druck, immer präsent sein zu wollen, möglichst viele Follower und Likes zu sammeln, toxisch sein kann. Ständig ändern sich Algorithmen und wenn du gesehen werden möchtest, musst du diesbezüglich immer auf Zack sein. Bei einigen Plattformen habe ich das Gefühl, dass du den Anschluss verlierst, wenn du nicht deinen Job aufgibst und dich nur den sozialen Medien verschreibst.

Vor- und Nachteile von Soziale Medien für Künstler

Gerade visuelle Arbeiten wie die eines Künstlers oder Designers sind wie gemacht für Instagram und ähnliche Plattformen. Du kannst deine kreativen Arbeiten leicht der Öffentlichkeit zugänglich machen. Bestimmt hast du auch den ein oder anderen Artikel darüber verkaufen können.

Allerdings stört es mich, dass die meisten nur darauf aus sind, möglichst viele Follower und Likes zu sammeln. Viele messen den Wert der Arbeit an diesen Kriterien. Wenn Künstler X nicht so und so viele Follower hat, muss er schlecht sein. Das Dilemma der sozialen Medien ist nicht ohne.

Ich habe viele talentierte Künstler gesehen, deren Arbeiten wunderbar waren. Aber da sie nicht viele Follower haben oder stündlich etwas posten, wird ihnen keine Beachtung geschenkt.

Pro und Con einmal im Überblick

+ gute Möglichkeit, Bilder und Designs bekannt zu machen

+ kostenloses Marketing möglich

+ Zielgruppe kann hierüber gut gefunden werden

– zeitintensiv

– beugst du dich nicht den Algorithmen, werden deine Bilder nicht angezeigt (nicht mal deinen Followern)

– es ist Gift für das Selbstbewusstein. Wenige Follower und Likes werden oft gleichgesetzt mit schlechten Fertigkeiten

– oft verändert sich deine Kunst, weil du „gefallen“ möchtest (aka viele Likes / Follower sammeln)

Soziales Detoxing und Alternativen für Kunst Marketing

Ich habe damals Instagram und Facebook genutzt. Seit mehr als 1 Jahr nutze ich keine Soziale Medien mehr, um meine Kunst zu vermarkten. Zuerst hatte ich Bedenken, ob ich das schaffe. Aber es fiel mir sehr viel leichter, mich von den Plattformen zu trennen. Beinahe schon erfrischend.

Denn auch ich habe die o.g. negativen Aspekte erlebt und irgendwann musste Schluss sein. Seit ich mich losgesagt habe, habe ich viel mehr Zeit für produktivere Sachen und auch meine Bilder gefallen mir wieder. Als Künstler möchte ich in allererster Linie meiner Kreativität freien Lauf lassen. Wenn ich damit auch noch Geld verdienen kann, ist das natürlich ein großes Plus.

Wie vermarkte ich nun meine Kunst, wenn nicht über Soziale Medien?

Pinterest ist meine Go To Plattform. Es ist kein Social Media Kanal, aber dort suchen viele Nutzer Ideen und Inspirationen. Warum dann nicht deine Kunst zeigen? Zusätzlich hierzu bin ich als Verkäufer auf einigen Plattformen vertreten wie Amazon Handmade, Kasuwa oder Etsy.  Natürlich ist eine eigene Homepage ebenfalls die beste Marketing Plattform und meines Erachtens die wichtigste Marketingstrategie.

Denn hier bist du der Chef. Instagram oder Facebook machen dicht? Juckt dich nicht.

Fazit zu „Das Dilemma der sozialen Medien“

Soziale Medien haben mir in meiner Freiberuflichkeit nicht weitergeholfen. Viel mehr Erfolg hatte ich eher außerhalb dieser Plattformen und ich bin sehr zufrieden damit.

Soziale Medien sind ein guter Zusatz zu deiner Kunst Marketing Strategie. Sie sollten nur dein Hauptmarketingstrategie sein, wenn du dich vollkommen auf eines davon konzentrieren kannst.

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Christina

Traditionelle Zeichnerin aus dem Pott mit einem Faible für Papierwaren

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